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Ein Leserinnenbrief an die BZ!

1. Juli 2020

Leserinnenbrief an die BZ


Frau Fischer hat recht, wenn sie deutlich schreibt, Rassismus geht auch Weisse in der Schweiz was an. Es ist richtig, dass sie «sich» mit Rassismus auseinanderzusetzen sollen – ob schmerzhaft oder nicht. Was mich aber beim Artikel von Frau Katja Fischer verwundert, ist, dass sie von «geht es uns was an», «Wir Schweizer sind die Guten», «sich mit Rassismus auseinandersetzen» schreibt. Diese allgemein gemeinten «Uns», «Wir», «Sich» zeigen doch eigentlich, dass das «Normale» … weiss gedacht ist! Aber auch all die Menschen die nicht weiss sind, gehören zu «uns», zur schweizerischen Gesellschaft und haben auch oft das schweizerische Bürgerrecht – sind SchweizerInnen, nicht nur diskriminiert wegen ihrer Zuwanderung. All die Leute sind ein Teil der Gesellschaft und sollten in jeglichem allgemeinen «Sich» mit eingedacht sein. Klar, sollen sich Weisse in der Schweiz über ihre Privilegien Gedanken machen, über ihre diskriminierende Haltung und daraus lernen, zuhören etc. Aber es geht auch um etwas viel Grundsätzlicheres. «Wir» sind alle! «Sich» ist nicht nur weiss. Ganz einfach, weil wir heute und morgen in einer demokratischen, respektvollen Gesellschaft leben wollen – wo auch ich als Weisse nicht Angst haben muss, dass meiner Freundin, meinem Onkel, meinen Enkelkindern, meiner politischen Vertretung – aufgrund der Hautfarbe weh getan wird.

Dr. Brigitta Gerber, ehem. Grossratspräsidentin Grünes Bündnis/BastA!

von Brigitta Gerber 30. Januar 2025
Good Governance und Nachhaltigkeit bei den Wertschriftenportfolios der Bürgergemeinde Basel In den Legislaturzielen (2023-2029) schreibt der Bürgerrat, dass es oberstes Ziel sei, die Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen zu leben: ökonomisch, ökologisch und sozial. Die Institutionen sorgen aber auch dafür, «dass die Leistungen möglichst kostendeckend oder gewinnbringend» angeboten werden. Wo dies nicht möglich sei, sorgten die Institutionen durch genügend hohe Vermögenserträge für den Ausgleich und den Erhalt der Zukunftsfähigkeit.
von Brigitta Gerber 6. Januar 2025
Am 19.8.24 der Regierung des Kantons Basel-Stadt und dem Grossen Rat abgegeben! Vor Weihnachten erhielten wir eine sehr positive Antwort, die eine zeitnahe Verbesserung der Situation verspricht! Hier zur Antwort der Petitionskommission Mit der Petition haben wir ein grosses Anliegen von fussballbegeisterter Kinder und Jugendlicher aus dem Quartier aufgenommen. Die Petition fordert die Verbesserung der freien Mit-Nutzung der "OB-Matte" für Kinder und Jugendliche. Vor allem an den Wochenenden würden fussballbegeisterte Kinder aus der Umgebung gerne mit Freund:innen zum Spielen auf der Old Boys-Matte abmachen. Unklar sind jeweils die für sie freien Zeiten. Fussballvereine haben Vorrang. Sie benutzen ab Freitagnachmittag und an den Wochenenden, vor allem bei gutem Wetter zu verschiedenen Zeitfenstern die Spielmatte. Die Petition verlangt deshalb mehr Zugangsmöglichkeiten für "wilde" Spieler:innen sowie eine bessere Planbarkeit der Nutzung durch eine App oder eine telefonisch erreichbare Ansprechperson. Oder die Öffnung von mehr Plätzen für die freie Nutzung. Dies würde zudem die Gesundheit und das Sozialleben der jungen Leute fördern und das Quartier aufwerten. Das Anliegen wird von knapp 200 Unterschriften mitgetragen - herzlichen Dank allen, die mitgemacht haben! Sie manifestieren die Ernsthaftigkeit des Anliegens. Hier zum vollständigen Petitionstext
von Brigitta Gerber 27. September 2024
Fördern wir die Vielfalt. Fördern wir das freie Musikschaffen. Basel-Stadt unterstützt mit Steuergeldern zu 90% Orchester und Institutionen. Die Initiative fordert, dass mindestens ein Drittel der öffentlichen Förderung an das freie Musikschaffen geht. Die freie Szene macht Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Klassik, Electronica und vieles mehr. Sie sorgt massgeblich für das breite Musikangebot in Basel – aber tut dies unter prekärsten Bedingungen. "Es ist Zeit für eine Musikförderung, die so vielfältig ist wie unsere Stadt."
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