Ein Veloring für Basel: Viele potenzielle Wege können mit dem Velo am besten zurückgelegt werden: gesund, schnell, günstig und sicher!

Diese Anliegen wurde leider in der vorliegenden Formulierung abgelehnt. Kein Grund nicht weiter für die Verbesserung der Lebensqualität als Velofahrerin weiterzukämpfen.
 
 


 
 

Erfolg: Boden behalten - Basel gestalten! (Bodeninitiative)

Was will die Initiative?
1. Landverkauf durch den Kanton nur noch bei gleichwertiger Kompensation.
2. Boden erwerben für gemeinnützigen, familien- und umweltfreundlichen Wohnungsbau...
3. ...finanziert aus dem gut gefüllten Mehrwertabgabefonds des Kantons.
4. Abgabe von Land des Kantons nur noch im Baurecht, denn...
5. ...Land im Baurecht macht das Wohnen darauf bezahlbar.
6. Tafelsilber des Kantons nicht verscherbeln - langfristige Erträge aus Baurechtszinsen für uns alle.

Mehr unter Bodeninitiativebasel.ch.
Direkt zum Unterschriftenbogen.

Pressekonferenz am 23.9.2011: Viele haben berichtet, ausführlich z.B. Onlinereports.



Erfolg: Ja zur Frauenquote in den öffentlichen und halböffentlichen Verwaltungsräten des Kanton Basel-Stadt!

Das Parlament hatte eine 30% Quote beschlossen, junge bürgerliche Frauen meinen es ginge ohne und wollen das Referendum ergreiffen. Wir haben uns erfolgreich gegen das Referendum gestellt!
Liebe Unterstützende - Dank Eurem Engagement hat Basel in der Umsetzung der Gleichstellung Historisches vollbracht! Vielen herzlichen Dank!
... allen, die's auch versuchen wollen: Viel Erfolg! Anbei einige überzeugende Argumente aus unserer Kampagne:


 Abstimmungsslogan
 Abstimmungsslogan


Basel sagt Ja zur Geschlechterquote. Medienmitteilung vom 10.02.2014

Die Basler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagten klar Ja. Basel-Stadt führt als erster Kanton eine Geschlechterquote von 30% in Verwaltungsräten staatsnaher Betriebe ein.
Das breit abgestützte überparteiliche Komitee „Geschlechterquote Ja“ ist hoch erfreut, dass die Balser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von den positiven Auswirkungen von gemischten Gremien überzeugt sind und gestern mit ihrem deutlichen Statement an der Urne den Grossratsbeschluss vom 18. September 2013 bestätigt haben. Das Komitee bedankt sich dafür beim Basler Stimmvolk und allen, die sich engagiert für die Durchsetzung der Drittelquote eingesetzt haben.
Basel geht nun in der Geschlechterfrage mit gutem Beispiel voran. Das Komitee ist stolz, mit diesem Entscheid des Baseler Stimmvolks, der Gleichberechtigung einen Schritt näher gekommen zu sein. Der Artikel zur Gleichstellung kommt damit in Basel-Stadt zur konkreteren Umsetzung und bleibt keine Worthülse mehr.

Für weitere Informationen:
Brigitte Hollinger, Präsidentin SP Basel-Stadt 076 467 33 93
Dr. Brigitta Gerber, Grünes Bündnis/BastA! 061 313 51 72

Das Komitee JA zu Geschlechterquoten in Verwaltungsräten!
Koordination: Brigitte Hollinger, Brigitta Gerber, Nora Bertschi, Tonja Zürcher, Michela Seggiani, Nicole Amacher
 
 
"Wir warten schon zu lange, dass sich in dieser Sache von selbst etwas verändert. Ich bin es müde, immer wieder vertröstet zu werden. Diese Hinhaltetaktik funktioniert nicht mehr. Mit einer Geschlechterquote besteht die Möglichkeit, in Gremien ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen zu erreichen."
- Brigitte Hollinger, SP
 Brigitta Gerber
 Brigitta Gerber
"Es ist unsinnig Frauen gut und teuer auszubilden und sie dann nicht an der Steuerung ihres Miteigentums zu beteiligen. Es ist auch unsinnig die Performance von öffentlichen und halböffentlichen Betrieben künstlich zu verschlechtern, indem Frauen nicht an der Steuerung beteiligt werden."
- Dr. Brigitta Gerber, Grünes Bündnis/ BastA!
 
 
"Quoten braucht es, weil Männer sich immer wieder für Männer entscheiden, wenn eine Spitzenposition zu besetzen ist. In manchen Bereichen, zum Beispiel an den Unterstufen der Schulen, ist auch eine Männerquote sinnvoll, damit die Schülerinnen und Schüler lernen, sich mit beiden Geschlechtern auseinander zu setzen."
- Rosmarie Schümperli-Grether, Präsidentin Akademikerinnen Vereinigung Basel
 
 
"Damit das Selbstverständliche endlich alltäglich wird."
- Nora Bertschi, Grossrätin Grünes Bündnis
 
 
"Die Überzeugung, dass es nicht die geringste Begründung für die nach wie vor ungleichen Berufs- und Karrierechancen von Frauen gibt und die Einsicht, dass sich das von alleine nicht ändert, haben mich zu einer vehementen Verfechterin von Quoten gemacht."
- Eva Herzog, Regierungsrätin BS
 
 
"Genug lange gewartet und gehofft: Jetzt braucht es die Geschlechterquote, ob sie uns sympathisch ist oder nicht."
- Tonja Zürcher, BastA!
 
 
„Diese Quote reserviert 30% der Plätze in öffentlichen Verwaltungsräten für qualifizierte Frauen. Das ist richtig und wichtig. Wer immer noch meint, die Quote sei falsch, weil nur die beste Qualifikation zählen darf, dem rate ich die männlichen Topetagen der Banken in den letzten fünf Jahren anzuschauen. Wenn das die Besten waren, dann gute Nacht.“
- Anita Fetz, Ständerätin
 
 
"Verfassung und Gesetz schreiben hierzulande rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau vor. Dass Parlamente numerische Gleichstellung in parlamentarisch zu besetzenden Gremien zu realisieren versuchen, entspricht eigentlich bloss der Erfüllung einer verfassungsmässigen Vorgabe. Deshalb kann, wer unsere geltende Grundordnung ernst nimmt, nicht gegen die Erfüllung dieser Vorgabe durch Quoten sein. Auch wenn man, wie ich, grundsätzlich Quoten (für Frauen, Parteien etc.) nicht für das beste Konzept zur optimalen Besetzung solcher Gremien hält."
- Nadine Gautschi, FDP
 
 
"Milchbübchenrechnung: 51 Prozent der Bevölkerung sind Frauen, Rest Männer. Wie sieht wohl eine angemessene Vertretung aus? Rechne!"
- Stephan Luethi, SP
 
 
„Die Chancengleichheit zwischen Frau und Mann ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche liberale Gesellschaft. Liberale lieben die starren Quoten nicht und keine Frau will eine „Quotenfrau“ sein. Die heutige krasse Untervertretung der Frauen in den Führungsgremien ist jedoch in einer liberalen Gesellschaft ebenso wenig akzeptabel. Als Liberale wollen wir auch nicht, dass der Staat der Wirtschaft per Gesetz vorschreibt, wie sie zu arbeiten hat; die unternehmerische Freiheit ist den FDP Frauen wichtig. Der Staat hat aber klar Vorbildfunktion und muss mit gutem Beispiel vorangehen. Immerhin verwendet er auch unsere Steuergelder."
- Carmen Walker Späh
 
 
"Es sind hauptsächlich die vorherrschenden Strukturen, Seilschaften und geschlossenen Kreise, die den Frauen einen Aufstieg erschweren. Diese altmodischen Muster müssen gebrochen werden. Auf die Selbstregulierung zu warten, ist weltfremd. Deshalb brauchen wir heute das Instrument der Geschlechterquote."
- Lavinia Fasciati, JUSO
 
 
"Die heutige Situation, wie auch meine langjährige Erfahrung, zeigt, dass Geschlechterquoten erforderlich sind. Damit wird dieser Prozess beschleunigt – im Interesse von uns allen. Sobald eine ausgewogenere Verteilung erreicht ist, wird diese Auflage hinfällig“
- Urs Schweizer, FDP, Gewerblicher Unternehmer
 
 
"Quote ist keine Allerheilmittel, aber eine Massnahme um Gleichberechtigung auch auf der Chefetage zu etablieren. Deshalb sage ich ganz klar ja zur moderaten Geschlechterquote von 30%!"
- Sarah Wyss, SP
 
 
„Die Wahlgremien von Verwaltungsräten bestehen „heute noch“ mehrheitlich aus Männern. Männer wählen Männer. Es braucht Quoten um den Teufelskreis zu durchbrechen und der Chancengleichheit zum Durchbruch zu verhelfen.“
- Anita Lachenmeier, Grossrätin Grüne, Fraktionspräsidentin Grünes Bündnis
 
 
"Die Quote ist ein notwendiges Instrument, Frauen zu fördern. Erst wenn Menschen, egal ob Frau oder Mann, wirklich die gleichen Chancen haben, können wir auf Quoten verzichten. Die Fakten zeigen, dass wir noch nicht so weit sind."
- Michela Seggiani, SP
 
 
„In meiner politisch aktiven Zeit habe ich gelernt, dass sich die Zeiten doch noch nicht so geändert haben, wie ich mir das als ganz junge Frau vorgestellt habe. Auch wenn wir bestens ausgebildet, intelligent und motiviert sind, stossen wir irgendwann an die Mauern der Macht und werden nicht hereingelassen. Quoten sind darum keine Krücke für inkompetente Frauen, sondern Türöffner für künftige Führungsfrauen.“
- Mirjam Ballmer, Grossrätin Grünes Bündnis
 
 
"Die Quote braucht es nicht, um inkompetenten Frauen den Sprung in Ämter zu ermöglichen, sondern um die Spiesse für kompetente Frauen gleich lang zu machen. Mit der Geschlechterquote sorgen wir für weibliche Vorbilder."
- Beda Baumgartner, JUSO
 
 
„Eine Geschlechterquote von einem Drittel dient einer ausgewogenen Zusammensetzung der Leitungsgremien der staatsnahen Betriebe - wissenschaftlich nachgewiesen eine gute Sache im Interesse der Unternehmen!“
- Christine Keller, SP
 
 
"Es ist ein schlechtes Zeichen an die Privatwirtschaft, wenn nicht einmal öffentlich-rechtliche Unternehmen einen Frauenanteil von 30% in ihren Verwaltungsräten haben. Deshalb braucht es jetzt diese moderate Geschlechterquote."
- Michelle Lachenmeier, Grünes Bündnis
 
 
"Es ist eine unternehmerische Dummheit und volkswirtschaftlich unhaltbar, das Potential von fünfzig Prozent der Bevölkerung brach liegen zu lassen. Zu 30% Frauen in den Aufsichtsgremien der öffentlichen kantonalen und halböffentlichen Unternehmungen mit Kantonsbeteiligung müssen wir Ja sagen, weil so der Kanton mit gutem Beispiel vorangehen kann. Nicht weil Frauen die besseren Menschen sind, sondern weil Unterschiedlichkeit und Diversität zum Erfolg führen."
- Sibylle Benz
 
 
Lange hatte ich das Gefühl, dass doch jeder Mensch mit seinen Möglichkeiten das erreichen kann was er oder sie will. Dann wirst du erwachsen, lernst das Leben kennen und stellst plötzlich fest, dass es doch überall Hindernisse gibt, die seit Jahrzehnten in so vielen Köpfen einzementiert sind, oder die bereits, und da schliesse ich mich nicht aus, als Gewohnheit erlebt werden. Für mich ist die anhaltende Diskriminierung der Frauen so ein Phänomen. Deswegen stimme ich für die Eindrittels-Geschlechterquote für Verwaltungsräte.
- Mustafa Atici, Grossrat Basel-Stadt
 
 
Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass gemischte Teams die besseren Ergebnisse erzielen. Die Beteiligung von Frauen macht Unternehmen also erfolgreicher. Wieso sollte der Kanton Basel Stadt darauf verzichten?
- Georgia Bross, Co-Präsidentin Business and Professional Women Basel